Gemütliche Abende am Kaminfeuer mit einem guten Rotwein

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Von Dieter Simon  ·   11 Januar 2017   ·   704  
Am bullernden Kaminfeuer mit einem guten Rotwein, das macht an kalten Winterabenden Spaß.Am bullernden Kaminfeuer mit einem guten Rotwein, das macht an kalten Winterabenden Spaß.

Nichts ist gemütlicher, als an kalten Winterabenden am wärmenden Kaminfeuer zu sitzen, gleich ob mit einem guten Buch, ob in trauter Zweisamkeit oder zum Plauschen in gemütlicher Runde. „Kamingespräche“ sind ja sprichwörtlich. Doch warum sollte nur Politkern am „Lagerfeuer“ viel einfallen?
 
Inzwischen gibt es eine große Auswahl an Kamin- oder Schwedenöfen. Die einfachsten fangen schon bei ca. 150 EURO an. Doch es kommt auf die Leistung an, und es gibt viele verschiedene Ausführungen, wie mit Holz- oder Backfach, mit Holz oder auch Briketts zu befeuern, manche mit raffinierten Zusatzfunktionen, wie für Dauerbrand geeignet, automatisch gesteuert, mit Feinstaubfilter, mit Wasserzufuhr und vieles mehr. Auch die verschiedensten Materialen finden Verwendung, wie Eisen bzw. Stahl, Keramik oder Stein. Ofen ist eben noch lange nicht gleich Ofen. 

Doch zurück zum Rotwein. Was eignet sich zum Genießen oder Plauschen am Kamin? Wenn es draußen kalt, nass oder stürmisch oder alles zusammen ist, macht ein roter Tropfen Freude, und er sollte höherer Qualität sein. Ich würde keinen Rotwein unter 13 % Alkohol wählen. Er darf ruhig ein wenig in den Sessel drücken. Wenn man nichts dazu isst, höchstes etwas zum Knabbern, würde ich einen weicheren, nicht zu gerbstoffbetonten trockenen Rotwein nehmen, vielleicht einen Merlot, einen Spätburgunder oder einen Syrah. Sehr gut geht auch Blaufränkisch oder Lemberger, wie die Sorte in Württemberg heißt. Wer es nicht so trocken mag, kräftigere Rotweine mit merklich Alkohol ziehen in der Regel „Kirchenfenster“. Das heißt nach Schwenken läuft es am Glasrand etwas ölig herunter. Keine Angst, das ist kein Fett, sondern prinzipiell Glyzerin, eine dreiwertiger Alkohol, der bei guten Weinen von Natur aus bei der Gärung entsteht, natürlich in geringeren Mengen als der altbekannte Alkohol. Weine mit vergleichsweise höherem Glyzeringehalt schmecken etwas runder, auch wenn sie formal trocken sind. Dass der Wein schon etwas gereifter sein darf, versteht sich dann fast von selbst. Unten weiter ...

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2013 Spätburgunder Rotwein trocken

„Im kleinen Eichenfass gereift“

Qualitätswein Baden

Weingut-Weinhaus Bimmerle, Renchen-Erlach, Baden

In der Nase kräftige Aromen, würzig rauchige Art mit etwas Kaffee- und Mokkatönen, aber auch feine Kirsch- und sanfte Cassis-Aromen. Am Gaumen gehaltvoll, kräftige und fleischige Dichte. Süßlich weiche Frucht mit geschmeidigen Tanninen und feine Herbe im Abgang.

Alkohol 13,5 % vol., Restzucker 4,4 g/l.

Empfohlene Trinktemperatur: 17 bis 19 °C

Ein guter Tropfen am Kaminofen,
passt aber auch gut zu Rindersteak, Lamm und Wild sowie zu Hartkäse.
 
Zu beziehen bei: zu beziehen bei: Weingut-Weinhaus Bimmerle
 

Ich habe ein Interview mit Gaia Gaja gemacht, Tochter des Kultwinzers Angelo Gaja, die mir sagte, dass sie Weine bevorzuge, die mindestens 10 Jahre oder noch deutlich älter sind. Nun denn! Weichere Rotweine mit nicht zu viel Gerbstoff sind oft schon nach drei bis vier Jahren sehr schön. Man muss sie halt probieren. Sollte einer noch zu jung schmecken, heißt es, die restlichen Flaschen im Keller weiter schlummern lassen. Ich habe übrigens schon etwas darüber geschrieben, was bei der Reifung von Rotweinen passiert. 


Und was dazu knabbern?
 Käsestangen finde ich viel zu profan. Bei solchen Rotweinen kann es auch ein wenig dunkle Schokolade sein. Unten weiter ...

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Dieser Nuss-Mix verführt zum Zugreifen: edle Macadamiakerne, aromatische Pekannusskerne zusammen mit gesalzenen Cashews ein Genuss. Mehr leckere Snacks zum selbermixen findet man unter www.natur-snacks.demehr als 160 ausgesuchte und leckere Trockenfrüchte, Nüsse & Kerne, sowie Flocken - überwiegend aus kontrolliert biologischem Anbau – ungeschwefelt und ungezuckert. Hier kann man sich seine persönliche Lieblingsmischung kreieren. Höchste Qualität und faire Preisgestaltung sind selbstverständlich.
 

Es gibt noch Weiteres, was am winterlichen Kaminfeuer viel Spaß macht, wie zum Beispiel ein gut gereifter weicher Weinbrand, der sanft die Kehle hinabgleited. Und dazu noch ein gute Zigarre genießen ist einfach himmlisch. Das heißt nicht dem Rauchen das Wort reden, denn man kann sich solches auch ganz gelegentlich gönnen.


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Cigarrignac - der große Weiche mit einem Hauch Rauch 
von Strauch Destillerie, Kurfürst von Dalberg, Osthofen
Er ist ein feiner Weinbrand aus wertvollen Weinen. Der Dampf der Cohiba macht ihn zu etwas ganz Besonderem: Mit einem feinen Nebelkopf wird edler Havanna-Dampf in das Barrique-Fass eingesprüht, der dem Cigarrignac seine besondere rauchige Note und seinen unverwechselbaren Duft verleiht. Zu beziehen bei www.dalbergerhof.de. Das traditionelle Weingut Kurfürst von Dalberg liegt mitten in Rheinhessen. 25 Hektar Rebfläche werden biologisch bewirtschaftet. Neben gebietstypischen Weinen spezialisiert sich die Familie Strauch auf internationale Rebsorten wie Cabernet Sauvignon, Merlot oder Sauvignon Blanc. Diese werden sowohl als Weine geboten als auch zu feinen Destillaten, wie Vinyac, Barrignac und Cigarrignac veredelt. 

 
Text: Dieter Simon, Chefredakteur und Herausgeber bonvinitas; Ofenbild: Steffi Pelz/pixelio; übrige Bilder bonvinitas
 

 

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