Natürlich liebt Kellermeister Andreas Philipp seine Gutedel, sonst wäre er kein Markgräfler. Doch er baut auch sehr schöne Burgunder aus, Rotweine, Rosé, Weiß- und Grauburgunder.
Ansehnliche 45 der 300 Hektar Rebfläche sind mit Spätburgunder bestockt und 30 mit Weißburgunder. Das sind 25 %. Schäf heißt die wichtigste Lage mit Kalkschieferböden. Der Name kommt von Schärflig, dem alemannischen Wort für Kalkschiefer. „Die Kalkböden geben den Rotweinen einen mehr internationalen Charakter. Schließlich ist ja auch Frankreich nicht weit“, betont Philipp. Samtige Burgundernase mit feinen Kirsch- und Tanninnoten, ausgereifter Körper mit schönem Rotweincharakter im Finish, so präsentieren sich die Spätburgunder Rotweine.
| Kellermeister Andreas Philipp und Geschäftsführer Thomas Basler, Winzerkeller Auggener Schäf. (Bild: Winzerkeller Auggener Schäf) |
Weine, wie sie IN sind: kaltvergoren, elegant, rassig-frisch und doch milder als Riesling, so probieren sich die Auggener Gutedel, die mit fast 50% der Fläche im Vordergrund stehen. Philipp möchte sich bewusst vom traditionellen Stil der Chasslas abheben, wie die sehr alte Rebsorte international heißt.
Umweltschonender Weinbau wird in Auggen groß geschrieben. Tierische Schädlinge werden nur biologisch bekämpft. Alle Unkrautbekämpfungsmittel sind streng tabu. Die Weinberge sind dauerbegrünt und werden gemulcht, auch unter den Stöcken und in den Steillagen, selbst wenn es dort mehr Handarbeit braucht. Zur Gemeinschaft gehören viele junge Winzer, die engagiert dahinter stehen. Insgesamt bietet der Erzeuger eine breite Palette, wozu auch schöne Chardonnay, Regent, Sauvignon blancs, Spitzenweine im Selectionsbereich und edelsüße Tropfen gehören. Dass auch die Weinführer dies honorieren, beweist die Empfehlung im „Gault Millau“, sowie 1 1/2 Sterne im „Eichelmann“. Weitere Infos unter www.auggener-wein.de





