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Der Grüne, der Blaue und der Rosa Markgräfler

Weintradition durch Innovation

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Von Sahar F.Kratz  1642  
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Der Grüne, der Blaue und der Rosa MarkgräflerDer Grüne, der Blaue und der Rosa Markgräfler

Berthold Willi lebt im Markgräflerland. Der Unternehmer ist hauptberuflich in der Baubranche zu Hause, „nebenberuflich“ aber gilt seine ganze Liebe dem Markgräfler Wein. Seine Devise: „Wir Einheimischen genießen die leicht trinkbaren, einfachen, aber hervorragend vinifizierten Tropfen, die traditionellen Stil mit filigraner Machart verbinden. So wurde „Willi´s Wein Idee“ (www.willisweinidee.com) geboren, „getragen von Respekt und Verständnis für das geniale Zusammenwirken aller Lebewesen und Lebensformen auf unserem wunderschönen blauen Planeten und dem Wunsch, dieses einzigartige Geschenk zu erhalten“.

Den Gutedel und den Spätburgunder Rotwein gibt es im Markgräflerland schon lange. Getragen von der vorgenannten Vision aber, hat Berthold Willi gemeinsam mit acht Markgräfler Weingütern und der Winzergenossenschaft Hügelheim versucht, dem Weinbau der Region durch natürliche Impulse ein zukunftsweisendes Gesicht zu verleihen.

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So entstanden der Grüne, der Blaue und der Rosa Markgräfler, leichte, aber authentische Weine, besonders in den warmen Jahreszeiten ein fruchtaromatischer, lebendiger Genuss. Der Gutedel, die Markgräfler Spezialität überhaupt, und mit nachgewiesenen 5.000 Jahren ihres Bestehens und Wachsens vermutlich die älteste Kulturrebe der Welt, ist hier präsenter als irgendwo anders. Die Trauben werden für den Grünen Markgräfler im reifen, kerngesunden Zustand gelesen, hiernach ohne Anreicherung vergoren. So erreicht der Wein einen natürlichen Alkoholgehalt um die 10% vol. , wobei die eigene, feinperlige Kohlensäure erhalten bleibt. Harmonische Säure, ausgewogener Restzucker und moderater Alkohol sorgen für einen unbekümmerten Genuss, für sommerliche Lebensfreude im Glas. Jung und kühl sollte man ihn trinken, so kommen die Aromen von heimischen Streuobstwiesen und Zitrusduft mit leicht nussigen Komponenten am besten zum Tragen. Ein quirliger Wein für Sommertage, den man leicht und solo genießen kann, einer, der aber auch hervorragend zu mediterranen Vorspeisen oder leichten Spargelgerichten passt.

Auch der Blaue Markgräfler, 2011 auf dem Müllheimer Weinmarkt erstmals Weinfreaks, Weinliebhabern, Winzern und Gastronomen vorgestellt, ist ein idealer Sommerwein, der jung und kühl getrunken werden sollte. Seine Trauben werden in physiologisch reifem Zustand gelesen, trocken ausgebaut und ohne Anreicherung vergoren. Schon das helle Rot zeigt seine filigrane Art, der Alkoholgehalt beträgt nur 11,5 – 12% vol. Sonnengereifte Kirschen trägt er im Aroma, dazu erklingen herb-fruchtige Cassistöne, umgeben von feinen Tanninen. Die Speisen, die mit ihm harmonieren, sollten nur leicht gewürzt sein, zu mediterrannen Genüssen passt er wohl am besten.

Die neun Winzer, die den Grünen und Blauen und Rosa Markgräfler bereithalten, wollen wir nicht verschweigen. Es sind die bereits genannte Winzergenossenschaft in Müllheim Hügelheim sowie die Weingüter Lämmlin-Schindler und Zimmermann in Schliengen, das Weingut Löffler in Wettelbrunn und das Bio-Weingut Ludwig Missbach in Ebringen. In Heitersheim können Sie kaufen und probieren beim Weingut Schneider, in Sulzburg-Laufen beim Weingut Rainer Schlumberger. Last not least gibt es die drei innovativen Weine in Betberg beim Weingut Rieger sowie in Tüllingen beim Weinbaubetrieb Karlheinz Ruser. Ein Grund mehr für einen Ausflug zu Wein, Kultur und Natur ins Markgräflerland.

 

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Fotos: PR der Teilnehmer


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