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Glühwein vom Winzer

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Von Redaktion bonvinitas  1177  
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Wärmt in der kalten Jahreszeit auf dem Weihnachtsmarkt oder zu Hause: Glühwein vom Winzer.Wärmt in der kalten Jahreszeit auf dem Weihnachtsmarkt oder zu Hause: Glühwein vom Winzer.
Viele deutsche Winzer bieten zur kalten Jahreszeit Glühwein nach eigenem Rezept an.

 

Weinfreunde achten beim Glühweinkauf immer öfter auf Qualität und Herkunft. Dies haben auch die deutschen Winzer und Winzergenossenschaften erkannt. Sie bieten zunehmend Glühweine mit individuellen Rezepten aus eigener Herstellung an - zum Teil auch in Bio-Qualität. Auch auf den Weihnachtsmärkten werden immer häufiger Winzerglühweine ausgeschenkt.

 

Auch Weißer kann zum Glühen gebracht werden

„Die fruchtbetonten Rotweine aus den deutschen Anbaugebieten eignen sich sehr gut für einen aromatischen Glühwein. Denn durch die Erwärmung kommen die an rote Früchte erinnernden Weinaromen noch stärker zum Ausdruck und ergeben eine wundervolle Harmonie mit den würzenden Zutaten“, erläutert Ernst Büscher vom Deutschen Weininstitut (DWI).

Weiße Glühweine, etwa aus Riesling oder Müller-Thurgau, finden sich ebenso im Angebot einiger Erzeuger. Begriffe wie „Winzer-Glühwein“ oder „Weingut“ auf dem Etikett garantieren, dass der Glühwein nur aus eigenen Weinen und im Betrieb selbst zubereitet wurde.

Zu einer Liste mit Winzern, die Glühwein anbieten, geht es hier.

 

Tipp: Nicht zu heiß werden lassen!

Beim Erwärmen des Glühweins sollte man darauf achten, dass er nicht zu stark erhitzt wird oder gar siedet, da ansonsten die Fruchtaromen verloren gehen. Ab einer Temperatur von 78 °C entweicht zudem der Alkohol.

Das Würzen des Weines hat in der Weinwelt übrigens schon eine sehr lange Tradition. „Bereits die alten Römer haben ihren Wein teilweise mit Zucker und Gewürzen aromatisiert, um ihn genussvoller und haltbarer zu machen“, erläutert Büscher. Apicius (30 v. Chr.) beschreibt in seinen Aufzeichnungen ein Rezept für Würzwein, das heutigen Empfehlungen für Glühwein durchaus ähnelt: Zimt, Lorbeer, Sternanis, Koriander und Thymian sowie eine große Portion Honig sollte in den Wein gegeben werden.

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Fotos: Deutsches Weininstitut (DWI)

Textquelle: Deutsches Weininstitut (DWI)


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