Weinspiel
Beteiligungskapital

Genießerbuch-Neuerscheinung:

Die Winter-Weihnachtszauber-Küche

https://www.bonvinitas.com/media/reviews/photos/thumbnail/780x560c/fb/f8/ae/geniesserbuch-neuerscheinung-die-winter-weihnachtszauber-kueche-7-1416402479.jpg
Von Horst Kröber  638  
Kommentare (0)
Verlag Thorbecke; 24,99 €Verlag Thorbecke; 24,99 €

Wenn einem beim Blättern in einem Buch schon das Wasser im Munde zusammenläuft, wenn man neugierig umblättert, voller freudiger Erwartung was einen auf der nächsten Seite erwartet, ist das ein gutes Zeichen dafür, dass man an diesem Buch Spaß hat. Es ist nicht nur die Aufmachung dieses gut 180 Seiten umfassenden Buches, es sind nicht nur die Bilder, die einem beim Anschauen derselben schon schmecken lassen, was auf den Tellern zu sehen ist, sondern es ist die Verbindung von Bild und Text, die klar und übersichtlich ohne viel unnötigen Firlefanz daherkommt. 

  • Etikett Wilhelmshof
  • Etikett Bozen
  • Etikett Schales

Die klare Gliederung von Vorspeise über Suppen und Hauptgerichten etc. bis hin zum Dessert gehört mittlerweile zum Standard bei Kochbüchern. Bei diesem schließt sich, wie es sich einem Weihnachtskochbuch geziemt, dann noch eine „Weihnachtsbäckerei“ mit wunderbaren Rezepten für süßen Knabbereien an. Was mir sehr gut gefallen hat ist, dass jedes Gericht auf einer Doppelseite vorgestellt wird. Man hat also alles auf einen Blick. Abwechselnd sind, jeweils ganzseitig, auf einer Seite ein Foto und auf der anderen Seite das Rezept des jeweiligen Gerichts zu sehen. Klar und übersichtlich auch die Rezeptur, wo, farbig abgesetzt, die Zubereitung, in einzelnen Schritten gut erklärt, und die Zutaten voneinander getrennt sind. In der oberen Ecke stehen für jedes Gericht dessen Zubereitungszeit, Kochzeit, der angebliche Schwierigkeitsgrad der Zubereitung und natürlich für wie viele Personen dieses Gericht gedacht ist. Für mich neu aber als überaus hilfreich fand ich, dass auf gleicher Seite unter dem Begriff „Außerdem“ aufgelistet wird, was man an Hilfsmitteln oder auch Dekomaterial für das jeweilige Gericht braucht. Dies lässt einen nicht mittendrin hektisch nach irgendwelchen Geräten oder Dingen suchen, sondern ermöglicht es einem alles vorher zurechtzulegen um sich somit stressfrei dem Kochvorgang widmen zu können. So steht z. B. bei der Zubereitung von „Heilbutt mit Steinpilzen und Kartoffeln“ dass man dafür neben dem normalen Kochgeschirr noch Küchenpapier, Küchenreibe, Sieb, Backpinsel und eine Auflaufform braucht und sich zum Garnieren des Gerichtes noch Dill und Schnittlauch zurechtlegen sollte. Eine gute und nützliche Idee!

Ist es doch mittlerweile in diesem Kochbuchgenre üblich, sich entweder mit bekannten Namen oder auch den ausgefallensten Gerichten zu schmücken, für deren Zubereitung man extra eine Kochlehre absolvieren, oder für deren Zutaten man kilometerweit fahren muss, um sie zu bekommen. Davon ist dieses Buch gottlob weit davon entfernt. Hier findet man schmackhafte Gerichte, die ohne Schnickschnack auskommen, wie beispielsweise eine „Kartoffel-Orangensuppe“, ein „Entenbrust-Chicoreesalat“, ein „Lachs unter der Gewürzkruste mit Mangosauce“ und ein „Schwarzwälder Kirschdessert“, die sowohl einfach zuzubereiten und trotzdem vom Feinsten sind. Natürlich sind auch einige in der Zubereitung etwas aufwendigere Gerichte, wie eine „Gemüsesuppe mit Kartoffel-Ravioli“, ein „Lammkarree mit Gemüseflan“ oder ein „Geeistes Maronensoufflee“, zu finden, aber auch diese sind immer noch für jede/jeden gut nachzukochen.

Lust auf Kochen und Essen haben mir auch die Vorspeisegerichte wie “Blätterteig mit Lachs, Orangen und Kumquats“ oder „Apfel-Ingwer-Chutney auf frischem Landbrot“ gemacht. Nicht zuletzt lassen Namen wie „Butter-Engel“, „Rosenmonde“ oder „Husarenkrapfen“ das Herz eines jeden „Weihnachtsplätzchenliebhabers“ höher schlagen und im Geiste schon den Backofen anschalten. Weihnachten kann kommen!

Text: Horst Kröber; Foto: Verlag Thorbecke PR

 

Schlagwörter:


Teilen ...

Benutzer-Kommentare

Es gibt noch keine Benutzer-Kommentare.